Kreativität, Beats und Streetart-Stil: Ein Schuljahr voller Bewegung und Kreativität
Was passiert, wenn man laute Beats, akrobatische Bewegungen und Farben in die Schule bringt? Es entsteht ein Raum für Entfaltung, Teamgeist und Kreativität. Ein Schuljahr lang durften zwei Ibbenbürer Schulen in Facetten der urbanen Hip-Hop-Kultur hineinschnuppern. Sowohl an der Erna-de-Vries-Gesamtschule als auch an der Albert-Schweitzer-Grundschule fanden eigenständige, parallel durchgeführte Projekte unter dem gemeinsamen Leitmotiv „Ein Jahr voller Bewegung und Kreativität“ statt.
Ermöglicht wurden diese Angebote durch das Landesprogramm „Kultur und Schule“, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Projekte zeigten praxisnah, wie kulturelle Bildung den Schulalltag bereichern kann – nah an der Lebensrealität der Kinder und mit Fokus auf das Gemeinschaftsgefühl.
Erna-de-Vries-Gesamtschule: Breakdance-Fundamente und Streetart-Ausdruck
An der Gesamtschule richtete sich das Projekt an die Klassenstufen 5 bis 7. Hier war das Dozenten-Duo Daniele Spaziani und Nils Völker gemeinsam im Einsatz, um die Jugendlichen anzuleiten. In den ersten Monaten stand das Erlernen der Grundlagen des Breakdance im Fokus. Im schuleigenen Tanzraum entwickelten die Jugendlichen neben Koordination und Rhythmusgefühl ein gutes Gemeinschaftsgefühl. Die Gruppe harmonierte so gut, dass die Teilnehmer eigenständig eine WhatsApp-Gruppe gründeten, um auch privat in Kontakt zu bleiben.
Ermöglicht wurden diese Angebote durch das Landesprogramm „Kultur und Schule“, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Projekte zeigten praxisnah, wie kulturelle Bildung den Schulalltag bereichern kann – nah an der Lebensrealität der Kinder und mit Fokus auf das Gemeinschaftsgefühl.
Erna-de-Vries-Gesamtschule: Breakdance-Fundamente und Streetart-Ausdruck
An der Gesamtschule richtete sich das Projekt an die Klassenstufen 5 bis 7. Hier war das Dozenten-Duo Daniele Spaziani und Nils Völker gemeinsam im Einsatz, um die Jugendlichen anzuleiten. In den ersten Monaten stand das Erlernen der Grundlagen des Breakdance im Fokus. Im schuleigenen Tanzraum entwickelten die Jugendlichen neben Koordination und Rhythmusgefühl ein gutes Gemeinschaftsgefühl. Die Gruppe harmonierte so gut, dass die Teilnehmer eigenständig eine WhatsApp-Gruppe gründeten, um auch privat in Kontakt zu bleiben.
Zum Abschluss wechselte die Gruppe die Disziplin: Im Streetart-Stil gestalteten die Jugendlichen großformatige Leinwände mit Acrylfarben. Die Themen Musik, Körpersprache, Ausdruck und Gefühle wurden dabei visuell verarbeitet.
„Die Bilder werden vielen gefallen, das sieht richtig gut aus“, freut sich der Teilnehmer Niko, der stolz auf seine Ergebnisse ist. Musik ist aus seinem Alltag nicht wegzudenken – gut 35-mal pro Woche laufen bei ihm Tracks wie „Dior“ von Pop Smoke.
Wie die Jugendlichen die Kultur wahrnehmen, zeigen weitere Stimmen aus dem Projekt:
Hana beschreibt Musik als ihr persönliches Sprachrohr: „Ich kann nichts ohne Musik. Im Kurs konnten wir uns absolut frei entfalten. Das Beste waren die Trainer – meine Mutter würde sagen: Dafür habe ich einfach keine Worte!“
Während Julia in der Musik Entspannung findet und den Sport als ihre große Leidenschaft sieht, betont Sophie das gute Gruppengefüge und die wertvolle „Neuerfahrung“ im künstlerischen Bereich.
Nele, die bereits seit sechs Jahren aktiv tanzt und an Meisterschaften teilnimmt, zieht ein positives Fazit: „Am besten war einfach alles! Es war toll, Kunst mal so richtig in der Realität zu betrachten.“
Albert-Schweitzer-Grundschule: Spielerische Entdeckungsreise der Jüngsten
Ein ebenso intensives, aber eigenständiges Projekt fand an der Albert-Schweitzer-Grundschule statt, wo der Trainer Nils Völker allein für die Durchführung verantwortlich war. Das Angebot richtete sich an die Klassen 1 bis 4, wobei vor allem Kinder der 3. und 4. Klassen aktiv teilnahmen. Ziel war es, den Jüngsten auf ihrer eigenen Trainingsfläche einen aktiven Zugang zur Hip-Hop-Kultur zu vermitteln.
Die Grundschüler zeigten keine Berührungsängste vor den schnellen Beats und Bewegungsabläufen. Auf spielerische Weise lernten sie, ihren Körper zur Musik zu bewegen, Rhythmen zu verstehen und kleine Choreografien zu improvisieren. Beim anschließenden Kunstprojekt durften sie sich mit Acrylfarben im Streetart-Stil auf Leinwänden ausprobieren.
Die Rückmeldungen der jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer spiegeln die Freude am Ausprobieren wider. Die Kinder zeigten sich begeistert davon, wie viel Power in den Tanzschritten steckt. Besonders gut kam an, beim Malen mit Acryl kreativ sein zu dürfen – auf den Leinwänden konnten sie das zeigen, was sie beim Hören der Musik fühlten. Das Fazit der Kids: Gerne würden sie das Projekt im nächsten Schuljahr noch einmal machen.
Identität und Erinnerung: Crew-Outfits und Kunstdrucke für die Kids
Ein Highlight, das bei beiden Projekten das Zugehörigkeitsgefühl der Gruppe stärkte: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mit einheitlichen Crew-Outfits ausgestattet, was den Teamgedanken unterstrich. Zudem erhielt jedes Kind Kunstdrucke der entstandenen Kunstwerke als bleibende Erinnerung.
Die Original-Leinwände werden vorerst in den jeweiligen Schulen ausgestellt, um die Flure farbenfroh zu gestalten. Im Anschluss dürfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Werke mit nach Hause nehmen.